Procter & Gamble wird optimistischer

Im abgelaufenen Geschäftsquartal verzeichnet Procter & Gamble ein Umsatzminus. Auch das Ergebnis bleibt hinter dem Vorjahreswert zurück. Die Analystenprognosen übertrifft der US-Konsumgüterkonzern aber.

Bei Procter & Gamble (P&G) laufen die Geschäfte zwar, aber nicht so gut wie vor einem Jahr. Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal vermeldet der US-Konsumgüter-Riese einen schrumpfenden Umsatz sowie einen Ergebnisrückgang. Für das weitere Geschäftsjahr gibt sich P&G aber optimistisch.

Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Erlös im zweiten Quartal 2022/2023 bei 20,77 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Rückgang von einem Prozent zum vergleichbaren Vorjahreswert. Unterm Strich verdiente P&G 3,93 Milliarden Dollar in dem am 31. Dezember beendeten Dreimonatszeitraum – nach 4,22 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,59 Dollar. 1,68 Dollar waren es im zweiten Quartal 2021/2022 gewesen.

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Die Analystenschätzungen übertraf Procter & Gamble bei Umsatz und Ergebnis. Das Unternehmen zeigte sich auch deshalb optimistisch: Für das am 30. Juni endende Geschäftsjahr werde mit stabilen bis um ein Prozent rückläufigen Erlösen geplant. Bisher hatte P&G, bekannt für Marken wie Braun oder Oral-B, einen Umsatzrückgang von ein bis drei Prozent prognostiziert.

Procter & Gamble-Aktie im Rückwärtsgang

Die Aktie von Procter & Gamble hatte sich seit Oktober 2022 deutlich erholt, fällt aber 2023 wieder deutlich zurück und hat bereits die 200-Tagelinie (rot) unterschritten. Auch der MACD (Momentum) sinkt und stützt den Abschwung. Die nächste Unterstützung liegt bei 135 Dollar, erst oberhalb des Widerstands von 155 Dollar bessert sich die charttechnische Situation nachhaltig.

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