Die Kooperation zwischen Pfizer und Biontech macht sich in der Corona-Krise beidseitig bezahlt. Nun kooperiert Pfizer mit einer weiteren Biotech-Firma – auf einem anderen Gebiet. Die Aktie ist allerdings angeschlagen.
Die Corona-Krise verhilft dem deutschen Biotechnologieunternehmen Biontech zum wirtschaftlichen Durchbruch: Der auf der neuartigen mRNA-Technologie basierende Covid-19-Impfstoff der Mainzer Firma spült auch dem Produktions- und Vertriebspartner Pfizer Milliarden in die Kassen. Kein Wunder, dass Pfizer nun weitere Kooperationen eingeht.
Wie der US-Pharmakonzern mitteilte, wurde eine Partnerschaft mit dem US-Biotechnologieunternehmen Beam Therapeutics vereinbart. Es geht demnach um die Entwicklung von neuen Therapien gegen seltene Erkrankungen. Beam erhalte eine Vorauszahlung von 300 Millionen Dollar, so Pfizer weiter.
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Darüber hinaus könnten Beam den Angaben zufolge weitere erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen winken. Pfizer bezifferte diese auf bis zu 1,05 Milliarden Dollar. Beam solle zunächst die Forschungsaktivitäten leiten.
Pfizer-Aktie konsolidiert
Die Aktie von Pfizer hat sich nach Erreichen des Rekordhochs im Dezember beruhigt und konsolidiert am Rekordhoch. Der Aufwärtstrend ist intakt, doch der MACD (Momentum) ist rückläufig und belastet den Titel. Die Unterstützung bei 54 Dollar wird derzeit getestet und sollte nicht unterschritten werden, um die positive charttechnische Tendenz zu erhalten. Die nächste Unterstützung liegt bei rund 50 Dollar.
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