Allianz beteiligt sich am Glasfasergeschäft

In Zeiten niedriger Zinsen schauen sich Finanzunternehmen nach profitablen Beteiligungen um. Die Allianz ist dabei offenbar in Spanien fündig geworden: Europas größter Versicherer interessiert sich für einen Anteil an einem Glasfaser-Kabelnetzbetreiber.

Das Thema Digitalisierung wird nicht nur in Deutschland heiß diskutiert. Auch im Rest Europas hat die Corona-Krise zu einer Technologiebeschleunigung geführt. In Spanien sammelt nun die Glasfaser-Tochter eines Energieversorgers über eine Auktion frisches Geld ein. Auch die Allianz soll dabei sein.

Der Münchner Versicherungskonzern hat Interesse an einer Beteiligung an Reintel, einer Tochter des Versorgers Red Electrica, bekundet. Allerdings sollen auch der französische Konkurrent des DAX-Riesens, Axa, sowie der Finanzinvestor KKR an der Auktion teilgenommen haben.

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Für einen Anteil von insgesamt 49 Prozent von Reintel konnte demnach geboten werden. Die Erlöse sollen sich auf 1,2 Milliarden bis 1,3 Milliarden Euro belaufen. Reintel unterhält den Angaben zufolge ein etwa 50.000 Kilometer umfassendes Glasfaser-Kabelnetz. Die Aktie der Allianz hat zuletzt positiv reagiert und konnte sich seit dem Jahrestief Mitte September bei rund 182 Euro deutlich erholen. Seit Jahresbeginn allerdings hat sich der Titel überwiegend seitwärts entwickelt.

Allianz-Aktie mit aufsteigender Tendenz

Die Aktie der Allianz ist in diesem Jahr überwiegend seitwärts gelaufen, konnte sich zuletzt aber mit dem Gesamtmarkt erholen. Nun steht der Widerstand bei 203 Euro im Weg, knapp darüber verläuft die 200-Tagelinie (rot). Unterstützung kommt vom MACD (Momentum), der weiter zulegt. Im Visier bleibt auch das Jahreshoch bei 223 Euro, das als nächster Widerstand dient.

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