Google-Konkurrenten fordern EU-Härte

Googles Marktmacht stößt der Konkurrenz sauer auf. Gleich mehrere Rivalen des Suchmaschinen-Primus, darunter Firmen aus Deutschland, Frankreich und den USA, versuchen nun, gegen Google politisch mobil zu machen. Im Fokus steht dabei der Digital Markets Act.

Google ist mit Abstand der größte Suchmaschinenanbieter der Welt. Die Marktmacht ist der Konkurrenz ein Dorn im Auge. Rivalen des US-Konzern wenden sich deshalb an EU-Abgeordnete, fordern ein verschärftes Vorgehen.

Wie die Konkurrenten Ecosia aus Deutschland, Duckduckgo aus den USA sowie Qwant und Lilo aus Frankreich mitteilten, soll EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die neuen Regelungen zur Kontrolle großer Technologiekonzerne dazu nutzen, neue Vorgaben für Suchmaschinen zu entwickeln und einzuführen. Das Ziel sei mehr Wettbewerb.

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Derzeit wird auf EU-Ebene gerade an dem sogenannten Digital Markets Act (DMA) gearbeitet. Er könnte 2023 in Kraft treten. 2018 hatte die EU-Kommission die Rekordstrafe von mehr als vier Milliarden Euro gegen Google verhängt.

Alphabet-Aktie mit neuem Anlauf

Die Aktie von Google-Mutter Alphabet befindet sich in einem langfristigen Aufwärtstrend, konsolidierte aber in den vergangenen Wochen. Der MACD (Momentum) ist deutlich abgefallen, stabilisiert sich nun auf dem erniedrigten Niveau. Aktuell wird der Widerstand bei 2.800 Dollar getestet. Ein Durchbruch dürfte zu einem Test des Rekordhochs bei knapp 3.000 Dollar führen.

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