Fedex kassiert Jahresprognose – Aktie bricht ein

Das abgelaufene Quartal hätte für Fedex besser laufen können: Zwar klettert der Umsatz, der Gewinn fällt jedoch im Jahresvergleich niedriger aus. Gründe für diese Entwicklung findet der Deutsche-Post-Konkurrent auch – und senkt daraufhin sein Ergebnisziel.

Fedex sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert. Der Rivale der Deutschen Post verweist auf ein schwieriges Arbeitsumfeld und reagiert: Nach einem Gewinnrückgang im abgelaufenen Quartal senkt der Paketzusteller sein Jahresziel.

Wie Fedex mitteilte, lag der bereinigte Netto-Gewinn im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021/2022  bei 1,19 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum vor Jahresfrist entspricht das einem Rückgang von sieben Prozent. Der Umsatz kletterte dagegen rund 14 Prozent auf 22 Milliarden. 

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Den Gewinnausblick schraubte Fedex nun etwas zurück: Für das Gesamtgeschäftsjahr prognostiziert der Konzern nun ein Ergebnis je Aktie von 19,75 bis 21 Dollar an. Zuvor hatte das Ziel bei 20,50 bis 21,50 Dollar gelegen.  

Fedex-Aktie fällt auf Jahrestief

Die Aktie von Fedex ist im Anschluss an die Nachricht kräftig eingebrochen (s. Ellipse) und fällt sogar unter die Unterstützung bei rund 235 Dollar, dem alten Jahrestief. Auch der MACD (Momentum) sinkt weiter, genau wie die 200-Tagelinie (rot). Die charttechnische Lage beruhigt sich erst, wenn das Gap wieder geschlossen werden kann, ansonsten bleibt die Gefahr eines weiteren Kursrutsches bestehen. 

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