Lufthansa erwartet operativ wieder schwarze Zahlen

Im Corona-Krisenjahr 2020 fliegt die Lufthansa tief in den roten Zahlen. Doch mittlerweile ist die Airline zuversichtlich, dass das Minus im laufenden Jahr geringer ausfällt. Im Sommerquartal rechnet das Unternehmen sogar wieder mit schwarzen Zahlen – operativ zumindest.

Die Coronavirus-Pandemie schüttelt die Luftfahrtbranche gehörig durch. Mehrere Airlines überleben nur durch staatliche Hilfen. Auch die das deutsche Branchenschwergewicht Lufthansa gehört dazu. Nun scheint sich die wirtschaftliche Situation wieder deutlich gebessert zu haben.

Eigenen Angaben zufolge rechnet die Lufthansa im Sommer wieder mit operativ schwarzen Zahlen. Ein Hauptgrund für den zurückkehrenden Optimismus sind steigende Passagierzahlen aufgrund des fortschreitenden Impferfolgs in vielen Ländern. Im Sommer habe die Auslastung bereits bei 60 Prozent des Vorkrisenniveau gelegen, so der Konzern. Über das Gesamtjahr betrachtet sollten es etwa 40 Prozent sein.

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Wie die Lufthansa mitteilte, soll auch deshalb das bereinigte Betriebsergebnis ohne Restrukturierungsaufwendungen im laufenden Quartal per Ende September positiv ausfallen. Finanzchef Remco Steenbergen geht zudem davon aus, dass das Minus im Gesamtjahr geringer ausfallen wird als im Corona-Krisenjahr 2020. Damals hatte die Lufthansa einen Verlust von 5,5 Milliarden Euro eingeflogen. 

Lufthansa-Aktie testet Abwärtstrend

Die Aktie der Lufthansa befindet sich seit Monaten in einem Abwärtstrend, doch aktuell startet der Titel einen Erholungsversuch. Die Abwärtstrendlinie wird etwas oberhalb von 9 Euro getestet, allerdings bleibt der MACD (Momentum) abwärts gerichtet. Die 200-Tagelinie (rot) ist bereits knapp überwunden worden.

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