Disney-Konzern kehrt in Gewinnzone zurück

Mit dem Abflauen der Coronavirus-Pandemie in den zurückliegenden Monaten besuchen wieder deutlich mehr Menschen die Freizeitparks des US-Medienkonzerns Disney. Die Umsätze der Parks können so erstmals seit fünf Quartalen wieder zulegen. Doch das ist nicht die einzige positive Entwicklung.

Die Coronavirus-Pandemie mit ihren zahlreichen Maßnahmen zur Eindämmung der Krise hat beim US-Unterhaltungsriesen Walt Disney Spuren hinterlassen. Geschlossene Freizeitparks und Kinos setzten dem Micky-Maus-Unternehmen zu. Nun scheint die Krise vorbei: Disney schreibt wieder schwarze Zahlen.

Dem Konzern zufolge lag der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021 bei knapp 17 Milliarden Dollar. Zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum war das eine Steigerung von 45 Prozent. Gleichzeitig verbuchte Disney bei den Erlösen aus seinen Freizeitparks erstmals seit fünf Quartalen wieder ein Plus: Die Parks generierten Erlöse von 4,3 Milliarden Dollar.

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Der Konzernumsatz übertraf die Analystenschätzungen ebenso wie die Ergebniszahlen. Der Gewinn je Aktie ohne Sonderposten lag betrug 0,80 Dollar. Gerechnet hatten Marktexperten lediglich mit 0,55 Dollar. Positiv hat sich laut Disney auch die Kundenzahl des Streamingdiensts Disney+ entwickelt: Sie stieg um 15 Millionen auf 116 Millionen.

Disney-Aktie stabilisiert sich

Die Aktie von Disney hat sich in den vergangenen Monaten nach der Korrektur ab März zwischen rund 167 und 187 Dollar stabilisieren können. Der MACD (Momentum) steigt sukzessive und stützt den Titel. Allerdings bessert sich die charttechnische Situation erst wieder signifikant, wenn der Widerstand bei 187 Dollar überwunden wird.

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