Tui wird Verluste nicht los

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise werden immer mehr Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zurückgefahren. Für die Reise- und Tourismusbranche könnte die Rückkehr zur Normalität aber deutlich schneller vonstattengehen, wie die jüngsten Geschäftszahlen von Tui zeigen.

In der Coronavirus-Pandemie sind Ein- und Beschränkungen an der Tagesordnung. Die Reise- und Tourismusindustrie bekommt das besonders stark zu spüren. Hohe Verluste, teilweise sogar Staatshilfen sind für das Überleben vonnöten. Nun werden die Belastungen zwar weniger, aber eine nachhaltige Erholung spürt Tui noch nicht.

Der Reisekonzern schreibt eigenen Angaben zufolge auch im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021 rote Zahlen: Der Betriebsverlust lag demnach bei 748 Millionen Euro. Das war aber nur noch etwa halb so hoch wie zum Höhepunkt der Corona-Krise vor Jahresfrist. Den Umsatz bezifferte Tui mit 650 Millionen Euro.

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„Die Kundennachfrage und Buchungsdynamik sind ungebrochen hoch, sobald staatliche Reiseeinschränkungen zurückgenommen werden“, sagte Tui-Chef Fritz Joussen und führte aus: Wenn der Staat eingreife und damit die unternehmerische Freiheit beschränke, zeige sich das an den Buchungen. Mehr als vier Millionen Buchungen für das Sommergeschäft seien erfreulich.

Tui-Aktie stabilisiert sich

Die Aktie von Tui befindet sich seit fast 1 Jahr in einem Abwärtstrend, stabilisiert sich jedoch immer wieder bei rund 300 Pence. Aktuell hat der Titel einen Seitwärtstrend zwischen 300 und rund 350 Pence ausgebildet. Zuletzt stieg auch der MACD (Momentum) wieder, so dass ein erneuter Test des Widerstands anstehen könnte.

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