Rohstoffpreise belasten Henkels Profitabilität

Mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis wartet Henkel im ersten Halbjahr auf. Der Konsumgüterkonzern hebt daraufhin seine Wachstumsprognose an – und warnt gleichzeitig.

Umsatzplus, Ergebniswachstum: Die Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr des Konsumgüterherstellers Henkel können sich sehen lassen. Kein Wunder, dass der Dax-Konzern für das Gesamtjahr zuversichtlicher wird. Allerdings weist das Unternehmen mit Marken wie Persil oder Pritt auch auf belastende Faktoren hin.

Henkel-Angaben zufolge lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres bei rund zehn Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von etwa 4,7 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreswert. Organisch kletterte der Erlös sogar um 11,3 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) wuchs 20,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.

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Für das Gesamtjahr peilt Henkel nun ein Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent an. Bislang hatte der Konzern vier bis sechs Prozent angestrebt. Als Hemmschuh könnten sich dem Unternehmen zufolge dabei aber die nach wie vor hohen Rohstoffpreise sowie die angespannte Lieferkettensituation erweisen.

Henkel-Aktie testet Unterstützung

Die Aktie von Henkel befindet sich seit Anfang April in einem Abwärtstrend, stabilisiert sich nun aber um die 87 Euro herum. Erfolgreich hat sich der Titel von dem Absturz bis fast auf die Unterstützung bei 84 Euro erholt. Auch der MACD (Momentum) bleibt nach oben gerichtet. Allerdings bleibt auch die Abwärtstrendlinie etwas oberhalb von 90 Euro intakt, erst bei ihrem Bruch würde sich die charttechnische Situation aufhellen.

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