Teamviewer bekräftigt Jahresziele – Aktie sucht Boden

Mit einem Gewinneinbruch schließt Teamviewer das vergangene Quartal ab. Das schwäbische Softwarehaus hält aber dennoch an seinen Jahreszielen fest.

Vor einem Jahr profitiert der Softwareanbieter Teamviewer von einer starken Sondernachfrage, getrieben durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Der Gewinn zieht deutlich an. Nun befindet sich das Unternehmen in einer Wachstumsdelle, bleibt aber zuversichtlich.

Wie Teamviewer mitteilte, lag der Gewinn zwischen April und Ende Juni bei 14,7 Millionen Euro. Vor Jahresfrist betrug der vergleichbare Wert noch mehr als 30 Millionen Euro. Damals hatte Teamviewer von einer durch die Coronavirus-Pandemie hohen Sondernachfrage nach seinen Angeboten an Fernwartungs- und Videokonferenz-Software profitiert. Die sogenannten Billings, abgerechnete Umsätze, kletterten im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 268,1 Millionen Euro.

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Die Abonnentenzahl stieg laut Teamviewer bis Ende des zweiten Quartals auf 623.000 – ein Plus von 20 000 zum Quartal zuvor. An seinen Jahreszielen hält Teamviewer deshalb fest. Das Unternehmen prognostiziert ein Plus bei den Billings am unteren Ende der Spanne zwischen 27 und 31 Prozent auf dann 585 Millionen bis 605 Millionen Euro.

Teamviewer-Aktie bricht ein

Nach der Meldung zu den Quartalszahlen fiel die Aktie von Teamviewer deutlich ab und unterbot sogar den Ausgabepreis von 26,50 Euro. Der Abwärtstrend seit Ende Februar ist intakt, inzwischen hat die Aktie seit dem Jahreshoch bei rund 50 Euro fast die Hälfte an Wert verloren. Eine Konsolidierung erscheint möglich, auch weil der MACD (Momentum) nicht weiter gefallen ist. Die charttechnische Situation bessert sich aber erst, wenn der Widerstand bei rund 28 Euro wieder geknackt wird. 

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