Siemens Energy kappt Prognose

Der Windenergiespezialist Siemens Energy baut seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal deutlich aus. Der Dax-Konzern kehrte zudem operativ in die Gewinnzone zurück. Dennoch passt das Unternehmen sein Renditeziel nach unten an.

Vor einem Jahr schreibt Siemens Energy einen dreistelligen Millionenverlust im Quartal. Nun stehen operativ wieder schwarze Zahlen, auch der Umsatz verbessert sich deutlich. Dennoch bleibt das Dax-Unternehmen zurückhaltend.

Wie Siemens Energy, Mutter von Siemens Gamesa, mitteilte, lag der Erlös im abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021 bei 7,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war das ein Anstieg von 8,8 Prozent. Hauptverantwortlich dafür zeichnete den Angaben zufolge die Sparte Gas and Power.

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Das angepasstes operatives Ergebnis (Ebita) vor Sondereffekten bezifferte der Dax-Konzern für den abgelaufenen Dreimonatszeitraum mit 54 Millionen Euro. Vor Jahresfrist stand hier ein Verlust von 213 Millionen Euro in den Büchern. Für das Gesantgeschäftsjahr prognostiziert Siemens Energy ei angepasste Ebita-Marge vor Sondereffekten von zwei bis unter drei Prozent. Sie liegt damit deutlich unter dem bisherigen Ziel von drei bis fünf Prozent. Dieses sei nicht mehr zu halten, so das Unternehmen. 

Siemens Energy-Aktie sucht einen Boden

Die Aktie von Siemens Energy ist in diesem Jahr deutlich um rund 21 Prozent gefallen und ist damit der schwächste Titel im DAX. Allerdings hatte sich die Aktie zuletzt stabilisiert und testet den aktuellen Widerstand bei rund 24 Euro. Unterstützt wird der Titel von einem steigenden MACD (Momentum), so dass ein Ausbruch nach oben möglich erscheint. Die nächste Unterstützung liegt bei 21,50 Euro. 

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