Stellantis arbeitet an der Profitabilität – Aktie auf Mehrjahreshoch

Mit einem kräftigen Sprung bei Umsatz und Ergebnis wartet Stellantis im abgelaufenen Halbjahr auf. Die Opel-Mutter reagiert mit einer Anhebung der Renditeziele – trotz der anhaltenden und nahezu die gesamte Autoindustrie betreffende Chip-Knappheit.

Engpässe bei der Chip-Versorgung beschäftigen die Autoindustrie weltweit – und belasten teilweise auch die Geschäfte. Bei der Opel-Mutter Stellantis ist davon momentan noch wenig zu spüren, wie ein Umsatz- und Ergebnissprung sowie eine Anhebung der Renditeziele zeigen.

Stellantis, aus der Fusion von Fiat Chrysler und PSA hervorgegangen, wies eigenen Angaben zufolge für das zurückliegende Halbjahr pro forma einen Umsatz von 75,3 Milliarden Euro aus. Das ist ein Plus von 46 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der bereinigte operative pro-forma-Gewinn sprang in den ersten sechs Monaten 2021 auf 8,6 Milliarden Euro. Vor Jahresfrist hatte der Wert wegen der Corinavirus-Pandemie nur bei etwa 752 Millionen Euro gelegen.

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Die bereinigte operative Marge bezifferte Stellantis mit 11,4 Prozent. Für das laufende Jahr kündigte der VW-Rivale eine operative Marge von rund zehn Prozent an – vorausgesetzt die Chip-Knappheit verschärft sich nicht noch weiter.

Stellantis-Aktie überwindet Mehrjahreshoch leicht

Die Aktie von Stellantis konnte mit einem Gap (s. Ellipse) nach oben seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Der Widerstand bei rund 17,50 Euro konnte leicht überwunden werden, was gleichzeitig ein neues Mehrjahreshoch bedeutet. Allerdings ist der Ausbruch über diese Marke nicht nachhaltig. Der MACD (Momentum) zieht ebenfalls an und stützt den Kursaufschwung. Die nächste Unterstützung befindet sich am jüngsten Gap bei knapp 17 Euro. 

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