Coca-Colas Wachstumsdurst ist zurück

Die weltweiten Lockdowns wegen der Coronavirus-Pandemie belasten die Geschäfte Coca-Colas im vergangenen Jahr. Nun scheint die Krise vorerst vorbei und der Durst nach Wachstum ist zurück. Er wird erfüllt und der Konzern optimistischer.

Vor einem Jahr drücken die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Geschäfte des weltgrößten Getränkeherstellers Coca-Cola. Im abgelaufenen zweiten Quartal wartet das US-Unternehmen aber wieder mit deutlichem Wachstum auf, sodass der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben wird.

Coca-Cola zufolge schnellte der Umsatz im abgelaufenen Quartal auf 10,13 Milliarden Dollar – ein Plus zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum von mehr als 40 Prozent. Ähnlich stark legte demnach auch das Ergebnis zu: Unterm Strich verdiente der Pepsi-Rivale 2,64 Milliarden Dollar und damit 48 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

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Coca-Cola profitierte dabei eigenen Angaben zufolge von der Wiedereröffnung von Kinos, Restaurants und Stadien in zahlreichen Ländern der Welt. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun ein organisches Umsatzplus von 12 bis 14 Prozent statt wie bisher einen Zuwachs im hohen einstelligen Bereich. Das bereinigte Jahresergebnis je Aktie soll 13 bis 15 Prozent zulegen. Bisher war ein Anstieg im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich angedacht. 

Coca-Cola-Aktie konsolidiert am Jahreshoch

Die Aktie von Coca-Cola hat sich in den vergangenen Monaten deutlich vom Jahrestief bei rund 48 Dollar erholt und zuletzt bei knapp 58 Dollar ein neues Jahreshoch ausgebildet. Nach den Quartalszahlen gab es allerdings keinen neuen Schub, die Aktie konsolidiert knapp unter 58 Dollar. Der MACD (Momentum) legt wieder zu und stützt damit die Aktie im jüngsten Aufschwung. Ein Test des Jahreshochs erscheint daher möglich. 

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