VW will Europcar übernehmen – Aktie mit Bremseffekten

Europcar hat der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge ein Übernahmeangebot von VW abgelehnt. Das dürfte aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Dagegen fährt die Aktie von VW derzeit im Rückwärtsgang. 

Unter der Führung des Wolfsburger Autobauers hat ein Konsortium Anfang des Monats eine Offerte über rund 0,44 Euro je Aktie gemacht. Europcar, den VW 2006 für 1,26 Mrd. Euro an den französischen Finanzinvestor Eurazeo verkauft hatte, halte das Angebot aber für zu niedrig. VW wolle seine Offerte – die Wolfsburger bewerten Europcar mit rund 2,2, Mrd. Euro – derzeit nicht erhöhen. Dies könnte sich allerdings noch ändern. Zu dem Konsortium gehören Attestor Capital LLP und die niederländische Pon Holdings BV. Pon ist der offizielle Importeur von Volkswagen in den Niederlanden und gilt als Verbündeter von VW. 

Der DAX-Konzern interessiert sich für die Infrastruktur und Technologie von Europcar, um seine Mobilitätsdienste zukunftsfest zu machen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Europcar ist für VW wegen seiner Stationen und wegen seines Vertriebsnetzes interessant. Das klassische Vermietungsgeschäft von Europcar dagegen ist aus strategischer Sicht für VW fast bedeutungslos. Volkswagen kann schon heute seine Fahrzeuge auch ohne Beteiligung an Autovermieter verkaufen. 

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Die Autokonzerne wollen in wenigen Jahren verstärkt Sharing, Pooling und andere Mobilitätsdienste anbieten. VW hat dafür die eigene Tochter Moia gegründet, mit der solche Sharing- und Mobilitätsdienste in Hamburg und Hannover bereits heute getestet werden. Eine Beteiligung an einem Autovermieter wie Europcar würde Volkswagen dabei helfen, neue Mobilitätsdienste in größerem Stil auch außerhalb der eigenen Konzerngrenzen anzubieten. Mobilitätsdienste dürften spätestens zum Ende der aktuellen Dekade eine bedeutender werden, wenn auch autonom fahrende Autos zur Verfügung stehen.

Gelänge VW die Übernahme, könnte der Konzern in Zukunft beispielsweise einen fahrerlosen Shuttleservice über eine Europcar-Station an einem Flughafen anbieten. Da ein größeres Konsortium mit mehreren Partnern für Europcar bieten soll, hielten sich die finanziellen Belastungen für den Volkswagen-Konzern in Grenzen. Wegen der Corona-Krise sind Autovermieter derzeit vergleichsweise günstig zu bekommen. 

VW-Aktie testet Unterstützung

Die Aktie von VW (+42 Prozent) ist in diesem Jahr lange die beste Aktie im DAX gewesen, wurde aber nun von der der Deutschen Post (+43 Prozent) abgelöst. Der jüngste Abwärtstrend hat die Performance geschwächt. Aktuell testet der Titel die Unterstützung bei rund 215 Euro. Der MACD (Momentum) ist inzwischen wieder abwärts gerichtet und erhöht aus charttechnischer Sicht den Abwärtsdruck. Die nächste Unterstützung ist bei knapp 200 Euro auszumachen.

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