Airbus schlägt bei ZF zu und klettert auf ein neues Jahreshoch

Der europäische Flugzeugbauer und Boeing-Konkurrent Airbus schaut sich in der deutschen Automobilzulieferindustrie um und ist bei ZF Friedrichshafen fündig geworden. Den Angaben zufolge sichert sich Airbus die Luftfahrtsparte des Unternehmens.

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus stellt die Weichen für die Zukunft. Dabei spielt dem Boeing-Konkurrenten zufolge Wasserstofftechnik zwar noch keine große Rolle. Ein Zukauf in Deutschland lässt aber aufhorchen.

Wie der DAX-Kandidat mitteilte, hat man den traditionsreichen Luftfahrtbereich des Autozulieferers ZF Friedrichshafen gekauft. Die im schwäbischen Donauwörth ansässige Airbus Helicopters werde die ZF Luftfahrttechnik GmbH in Kassel-Calden mit 370 Mitarbeitern übernehmen, hieß es. Die ZF-Sparte erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 85 Millionen Euro. Einen Kaufpreis nannten weder Airbus noch ZF.

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Gleichzeitig dämpfte Airbus aber die Erwartungen an wasserstoffbetriebene Flugzeuge: Dem Konzern zufolge dürften das Gros der Airlines mindestens bis 2050 an ihren konventionell betriebenen Maschinen festhalten. Der Boeing-Rivale räumte indes ein: Wasserstoff sei vor allem für Kurzstreckenflieger interessant. 

Airbus-Aktie auf Jahreshoch

Die Aktie von Airbus ist auf ein neues Jahreshoch bei knapp 115 Euro gestiegen und auch der MACD (Momentum) holt wieder Schwung. Die 200-Tagelinie (rot) ist ohnehin aufwärts gerichtet. Allerdings notiert die Airbus-Aktie noch immer rund 18 Prozent unter dem Jahreshoch aus dem Januar 2020. Die nächste Unterstützung ist bei rund 105 Euro auszumachen. 

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