Curevac mit Problemen – Aktie ist angeschlagen

Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland gehen deutlich zurück. Allerdings gibt es weiter eine hohe Impfnachfrage. Ein weiteres Vakzin würde die Situation entspannen, allerdings verspätet es sich offenbar.

In Deutschland werden gegen das Coronavirus aktuell Vakzine von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson verimpft. Dennoch fehlt Impfstoff, die Nachfrage übertrifft noch immer das Angebot. Große Hoffnungen setzt die Bundesregierung auf einen weiteren in Deutschland entwickelten Impfstoff. Doch über dessen Marktzulassung noch im laufenden zweiten Quartal steht ein großes Fragezeichen. 

Der Covid-19-Impfstoff des Biotechnologieunternehmens Curevac wird sich wohl verzögern. Eine Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA werde wohl „nicht vor August“ erfolgen, erklärten Insider. Curevac selbst war bislang von einer Zulassung noch im zweiten Quartal ausgegangen.

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Das in Tübingen ansässige Unternehmen, das etwa an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet ist, sammelt eigenen Angaben zufolge derzeit noch Wirksamkeitsdaten in der entscheidenden klinischen Studie mit dem Impfstoff. Die Europäische Union hat sich bis zu 405 Millionen Dosen des Curevac-Vakzins gesichert, das auf der neuen mRNA-Technik beruht. Bislang wird diese Technologie nur von Biontech und Moderna genutzt. 

Curevac-Aktie gefährdet

Die Aktie von Curevac tendierte zuletzt seitwärts bis abwärts und hat jetzt sogar die Unterstützung bei rund 100 Dollar unterschritten. Der MACD (Momentum) ist abwärts gerichtet, so dass die nächste Unterstützung bei knapp 90 Euro getestet werden könnte. Erst wenn die Aktie das neue Gap (s. Ellipse) etwas oberhalb von 100 Euro überwindet, bessert sich das Chartbild. 

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