Lonza unterstützt Moderna – Aktie legt Pause ein

Der Schweizer Pharma-Auftragshersteller Lonza wird eine neue Produktionslinie aufbauen, um noch mehr Wirkstoffe für den Corona-Impfstoff von Moderna herzustellen. Die Moderna-Aktie pausiert nach Erreichen eines neuen Rekordhochs.

Ab Ende des Jahres plant Lonza jährlich Wirkstoff für bis zu 300 Millionen Impfdosen von Moderna zu produzieren. Hergestellt wird für Modernas noch in der Entwicklung steckende Impfstoffvariante, die mit 50 Mikrogramm nur halb so viel aktive Substanz enthält wie die derzeit zugelassene Covid-19-Impfung der Amerikaner. Niedriger dosiertes Vakzin könnte bei Auffrischungsimpfungen zum Schutz vor Virusvarianten eingesetzt werden oder als Impfungen für Kinder. 

Moderna und Wissenschaftler des National Institutes of Health (NHI) untersuchen momentan, ob eine niedrigere Dosierung des Vakzins eine ausreichende Immunisierung gegen das Coronavirus bietet. So könnte die Impfstoffversorgung erhöht werden. Der Konzern gehe davon aus, ab 2022 einen Mix von Dosisstufen auf dem Markt zu haben. Der Impfstoff-Hersteller will 2022 bis zu drei Milliarden Dosen ausliefern nach bis zu einer Milliarde im laufenden Jahr. 

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Lonza produziert für Moderna bereits am Schweizer Standort Visp und in Portsmouth in den USA. In Europa wird der Moderna-Impfstoff dann von der spanischen Laboratorios Farmaceuticos Rovi in Madrid fertiggestellt, abgefüllt und ausgeliefert. Auch andere Unternehmen wie etwa die schwedische Recipharm sind an der Produktion beteiligt. 

Moderna-Aktie konsolidiert nach Rekord

Die Aktie von Moderna hat in einem dritten Anlauf den Widerstand bei rund 190 Dollar geknackt und etwas oberhalb von 225 Dollar ein neues Rekordhoch ausgebildet. Der Aufschwung beim MACD (Momentum) ist noch intakt, so dass die Dynamik noch positiv ist. Allerdings ist ein Test der Unterstützung bei 190 Dollar möglich.  

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