BASF will sich von Solenis trennen – Aktionäre reagieren erfreut

Derzeit hält BASF 49 Prozent an dem Spezialchemieunternehmen Solenis, das Chemikalien zur Wasseraufbereitung herstellt. Nun will sich BASF aber offenbar von dem Anteil trennen. Neben einem milliardenschweren Verkauf wird Insidern zufolge auch ein Börsengang geprüft.

Der deutsche Chemiekonzern überdenkt sein Engagement beim Spezialchemieunternehmen Soleis. Das Dax-Unternehmen soll Insidern zufolge gemeinsam mit dem Finanzinvestor Clayton Dubilier & Rice (CD&R) einen Verkauf prüfen. Auch ein Börsengang von Solenis spiele in den Überlegungen eine Rolle, hieß es dazu.

So oder so könnte sich der Ludwigshafener Konzern auf eine Milliardensumme freuen. BASF und CD&R sehen eine Solenis-Bewertung in Höhe von bis zu fünf Milliarden Dollar.

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Allerdings gibt es bislang keine Garantie dafür, dass die Beratungen zwischen BASF und dem Finanzinvestor in einer Transaktion enden. Alle Beteiligten hätten sich bisher zu den möglichen Plänen nicht weiter geäußert. BASF hält einen 49-Prozent-Anteil an Solenis, das Chemikalien zur Wasseraufbereitung produziert. 

BASF-Aktie testet Abwärtstrend

Die Aktie von BASF befindet sich seit April in einem kurzfristigen Abwärtstrend, was auch ein langfristig fallender MACD (Momentum) bestätigt. Die Aktie hat sich jedoch zuletzt stabilisiert und einen Boden bei rund 66 Euro ausgebildet. Das Momentum beginnt auch wieder zu steigen und signalisiert eine zunehmend positive Dynamik. So allmählich rückt auch das Jahreshoch bei rund 73 Euro wieder in Sichtweite. Bis zum Rekordhoch bei knapp 99 Euro ist es mit rund 30 Prozent allerdings noch ein weiter Weg. 

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