Abbott senkt Gewinnziele – Aktie bricht ein

In den USA sind die Corona-Infektionen in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen. Die Zahl der Impfungen stieg dagegen deutlich. Das hinterlässt nun Spuren in der Bilanz von Abbott Laboratories.

Die großen Industriestaaten bekommen die Coronavirus-Pandemie immer besser in den Griff. Die steigende Zahl der Impfungen liefert dafür die Grundlagen. Auch in den USA ist das der Fall, allerdings wirkt sich diese positive Entwicklung negativ auf die Geschäfte von Abbott Laboratories aus.

Wie der US-Pharmakonzern mitteilte, kämpft man aktuell mit einer nachlassenden Nachfrage nach Corona-Tests, bei denen das Unternehmen eine starke Marktposition innehat. Abbott verweist in diesem Zusammenhang auf einen Rückgang der Covid-Infektionen vor allem in den USA. Die Konsequenz des Unternehmens: Es senkt nach eigenen Angaben die Gewinnziele für das laufende Jahr.

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Abbott peilt demzufolge für 2021 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 4,30 bis 4,50 Dollar an. Bislang war der Konzern von 5,00 Dollar je Anteilsschein als Ziel ausgegeben. Analysten hatten allerdings ein bereinigtes Ergebnis von 5,04 Dollar prognostiziert. Im abgelaufenen Corona-Jahr hatte Abbott Laboratories mit seinen Covid-Tests einen Milliardenumsatz erwirtschaftet. 

Abbott-Aktie abgestürzt

Die Aktie von Abbott Laboratories stürzte daraufhin mit einem Gap nach unten ab (s. Ellipse). Die erste Unterstützung bei rund 105 Dollar hat gehalten, allerdings signalisiert ein fallender MACD (Momentum) weiteren Abwärtsdruck auf der Aktie. Die nächste Unterstützung befindet sich bei 100 Dollar. Erst wenn das Gap wieder geschlossen wird und die Aktie über 115 Dollar hinaus steigt, erholt sich das Chartbild nachhaltig. 

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