Daimler trotzt Corona-Krise – Aktie auf Jahreshoch

Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat der Corona-Krise vergangenes Jahr mit einem Kostensenkungsprogramm getrotzt und sieht für 2021 eine anhaltende Erholung. Die Ergebnisse liegen deutlich über den Markterwartungen und spiegeln große Fortschritte bei der Kosteneffizienz wider. Der Aktienkurs macht ebenfalls Fortschritte. 

In der zweiten Jahreshälfte erwarte Daimler-Chef Ola Källeniuseine deutliche Profitabilitätsverbesserung. Der Nettogewinn stieg laut geprüftem Finanzbericht 2020 um fast die Hälfte gegenüber dem schwachen Vorjahr auf vier Mrd. Euro, obgleich Umsatz und Absatz zurückgingen. Der Konzernabsatz lag mit 2,84 (2019: 3,34) Millionen. Pkw und Nutzfahrzeugen um 15 Prozent unter Vorjahresniveau. 

Der Umsatz reduzierte sich um 11 Prozent auf 154,3 (2019: 172,7) Mrd. Euro. Das Ebit des Daimler-Konzerns stieg aufgrund strenger Kostendisziplin und umfangreicher Maßnahmen zum Erhalt der Liquidität sowie einer starken Entwicklung in allen Geschäftsbereichen um 53 Prozent auf 6,6 (2019: 4,3) Mrd. Euro. Das bereinigte Ebit reflektiert das laufende Geschäft und betrug 8,6 (2019: 10,3) Mrd. Euro. Die Dividende soll 1,35 Euro je Aktie betragen nach 90 Cent im Jahr zuvor. 

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Positive Dynamik

Im laufenden Geschäftsjahr möchte der Konzern Umsatz, Absatz sowie Betriebsergebnis deutlich steigern. Darunter ist laut Daimler beim Betriebsergebnis ein Plus von mehr als 15 Prozent zu verstehen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere positive Dynamik beibehalten können, wenn die Marktbedingungen so bleiben“, erklärte so Källenius. Voraussetzung sei, dass es mit Hilfe erfolgreicher Impfkampagnen keinen weiteren Rückschlag in der Corona-Pandemie gebe.  

Der Ausbruch der Pandemie belastete die gesamte Autoindustrie im Frühjahr letzten Jahres durch Produktionsunterbrechungen und Nachfragerückgang. Doch die Branche erholte sich weltweit im zweiten Halbjahr, vor allem dank der Rückkehr Chinas zu kräftigem Wachstum. Daimler trat außerdem energisch auf die Kostenbremse, die Lohnkosten sanken durch Kurzarbeit und Personalabbau. Die Zahl der Beschäftigten schrumpfte um rund 10.000 auf gut 288.000. „Das Jahr 2020 war ein Stresstest für beinahe jedes Unternehmen in fast jeder Branche“, sagte Källenius. „Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir in erheblichem Ausmaß Cash Flow generieren und die laufende Transformation aus eigener Kraft vorantreiben können – auch unter den schwierigen Bedingungen einer Pandemie.“ Die Rendite der Pkw-Tochter Mercedes-Benz Cars & Vans erholte sich auf knapp sieben Prozent – für dieses Jahr legt Källenius die Messlatte auf acht bis zehn Prozent.

Derzeit sorgt die Corona-Krise aber weiter für Störfeuer. So sind in Deutschland die Autohäuser im Lockdown noch immer geschlossen. Ein Boom bei Unterhaltungselektronik und Kommunikationstechnik durch den Trend zum Home-Office sorgte außerdem für einen Mangel an Halbleitern in der Autoindustrie. Auch bei Mercedes-Benz Cars und Vans standen deshalb in einigen Werken tage- und wochenweise die Bänder still. Obwohl der aktuelle Engpass in der Halbleiter-Industrie den Absatz vor allem im ersten Quartal beeinflussen wird, ist aktuell davon auszugehen, dass verlorenes Produktionsvolumen bis Jahresende wieder aufgeholt wird, hieß es dazu.

Das Management wolle die Finanzlage weiter verbessern und seine strategischen Pläne wie die Umstellung des Angebots auf Elektroautos beschleunigen. Außerdem strebt der DAX-Konzern wie bereits jüngst bekannt gegeben, die Abspaltung seines Lkw-Geschäfts an. Es soll mehrheitlich bis Jahresende an die Börse gebracht werden. 

Daimler-Aktie marschiert weiter

Die Aktie von Daimler profitiert von dieser Entwicklung und zeigt einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend. Gleichzeitig kann der Titel knapp ein neues Jahreshoch oberhalb von 67 Euro ausbilden. Die 200-Tagelinie (rot) steigt ebenfalls an und auch der MACD (Momentum) dreht leicht nach oben. Zum Aktienglück fehlt noch ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand bei rund 67 Euro. 

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