Infineon erhöht Umsatz- und Gewinnprognose – Aktie zieht nicht mit

Der bayerische Chipkonzern Infineon hat seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr nach oben revidiert und baut seine Kapazitäten schneller aus. Die Aktie legt dagegen eine Pause in ihrem Aufwärtstrend ein. 

Infineon ist optimistischer geworden: Der Umsatz soll 2020/21 um gut ein Viertel auf etwa 10,8 (2019/20: 8,6) Mrd. Euro – plus/minus fünf Prozent – steigen, teilte der Chipkonzern mit. Bisher hatte Infineon mit etwa 10,5 Mrd. gerechnet. Davon werde auch die operative Umsatzrendite profitieren: Sie soll um 17,5 (13,7) Prozent steigen, bisher lag die Erwartung mit 16,5 Prozent um ein Prozent niedriger. Die verbesserte Prognose begründete Infineon-Chef Reinhard Ploss, mit der wirtschaftlichen Erholung und dem Digitalisierungsschub in allen Lebensbereichen. Die Aufträge zögen „dynamisch“ an, da Halbleiter mehr denn je gebraucht würden.

Insbesondere Autobauer, und Maschinenbauer klagen bereits über Engpässe beim Chip-Nachschub. Infineon rechnet damit, dass sich die Nachfrage dort, aber auch bei Sensor-Chips, im zweiten Halbjahr 2020/21 noch beschleunigt. Das Unternehmen will die neue Fabrik für Leistungshalbleiter im österreichischen Villach deshalb noch im Sommer in Betrieb nehmen und nicht erst wie bislang geplant Ende 2021. „Infineon ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Trotz des Gegenwinds durch den schwachen US-Dollar konnten wir im ersten Quartal bei Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen“, so Ploss.

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Im ersten Quartal, also von Oktober bis Dezember stiegen die Umsätze von Infineon um sechs Prozent auf 2,63 Mrd, Euro nach 2,49 Mrd. Euro im vierten Quartal 2019/20. Obwohl der schwache Dollar die Entwicklung dämpfte, lag der Umsatz im oberen Bereich der erwarteten 2,4 bis 2,7 Mrd. Euro. Der Chip-Engpass schlug sich auch in der Marge nieder: Die operative Umsatzrendite übertraf mit 18,6 Prozent die eigenen Erwartungen von 16 Prozent deutlich. Der Nettogewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorquartal von 109 Mio. Euro auf 256 Mio. Euro. Für das laufende zweite Quartal rechnet Infineon bei einem annähernd stabilen Dollar-Kurs mit einem Umsatz von 2,5 Mrd. Euro bis 2,8 Mrd. Euro. 

Infineon-Aktie zuletzt seitwärts

Der Aufwärtstrend in der Infineon-Aktie ist seit dem März-Tief 2020 unverkennbar. Die steigende 200-Tagelinie ist ein guter Beleg dafür. In diesem Jahr ist der Titel mit einem Plus von rund 7 Prozent zwar wieder einer der besten DAX-Aktien, allerdings tendierte der Titel meist seitwärts zwischen 31 und 36 Euro. Auch der MACD (Momentum) geht leicht zurück und signalisiert kurzfristig eine abnehmende Aufwärtsdynamik. 

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