Renault verliert, aber E-Autos machen Hoffnung

Nur wenige Autokonzerne können 2020 glänzen. Die Corona-Krise trifft viele Unternehmen hart. Auch bei Renault sacken die Neuverkäufe ab. Aber es zeigt sich auch ein Hoffnungsschimmer.

Das abgelaufene Jahr ist für die Automobilindustrie ein schwieriges gewesen: Die Coronavirus-Pandemie und ihre Begleitumstände belasteten die Absatzzahlen der Autobauer weltweit. Der französische Renault-Konzern schnitt dabei nach eigenen Angaben auf dem europäischen Heimatmarkt besonders schlecht ab.

Wie Renault Deutschland mitteilte, fielen die Neuzulassungen der Gruppe mit den drei Marken Renault, Dacia und Alpine  auf 202.500 Fahrzeuge. Gegenüber 2019 war das ein Rückgang von 16,9 Prozent. Der Marktanteil legte den Angaben zufolge aber auf 6,35 Prozent von 6,21 Prozent zu.

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Insgesamt sanken die weltweiten Verkäufe der Gruppe laut Renault im vergangenen Jahr um 21,3 Prozent auf 2,949 Millionen Fahrzeuge. Im europäischen Heimmarkt ging der Absatz sogar um 25,8 Prozent zurück. Gefragt waren allerdings Elektrofahrzeuge: Ihre Verkaufszahlen verdoppelten sich auf knapp 116.000. 

Renault-Aktie mit negativer Divergenz

Die Aktie von Renault hat eine lange Bodenbildung hinter sich und zieht seit erst seit November wieder deutlich an. Allerdings stößt die Aktie nun an den Widerstand bei knapp 40 Euro an und gleichzeitig fällt der MACD (Momentum) ab. Das signalisiert eine negative Divergenz, das heißt, der Aktienkursanstieg wird von einer fallenden Dynamik begleitet. Dies signalisiert Gefahr, die nächste Unterstützung befindet sich etwas oberhalb von 33 Euro. 

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