Unilever „experimentiert“ in Neuseeland

Der Konsumgüterkonzern Unilever testet in Neuseeland probeweise für zwölf Monate die Vier-Tage-Woche. Das Unternehmen sieht darin zwar keine Verpflichtung. „Aber wir glauben, dass wir in dieser Zeit einige gute Erkenntnisse sammeln können“, verlautet dazu aus dem Management.

Der Traum vieler Arbeitnehmer wird in Neuseeland zumindest für die Mitarbeiter des Konsumgüterkonzerns Unilever Wirklichkeit: Das Unternehmen führt nach eigenen Angaben die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich ein. 

Wie Unilever mitteilte, ist das Ziel dieses auf zwölf Monate angelegten Tests, die Arbeitsweise zu ändern. Geplant sei demnach nicht, die Stundenzahl an den vier Tagen zu erhöhen, erklärte der Geschäftsführer von Unilever Neuseeland, Nick Bangs. Nach 12 Monaten werde das Unternehmen prüfen, ob das Modell weltweit für rund 155.000 Mitarbeiter funktionieren könnte. „Es ist einfach ein Experiment“, unterstrich Bangs.

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Unilever betreibt in Neuseeland eigenen Angaben zufolge keine Produktionsstätten. Die Beschäftigten sind entweder im Vertrieb, im Marketing oder in der Logistik für den Konsumgüterriesen tätig. 

Unilever-Aktie in Richtung Unterseite

Die Aktie von Unilever hat sich nach der Kurserholung im Anschluss an das Corona-Tief im März überwiegend seitwärts bewegt. Der ausgebildete Seitwärtskanal ist vergleichsweise breit zwischen rund 4.100 und 4.900 Pence. Der MACD (Momentum) ist aktuell abwärts gerichtet, so dass ein Test der unteren Begrenzung möglich erscheint. Die 200-Tagelinie (rot) ist schon leicht unterschritten worden. 

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