Logitech stark, aber Aktie enttäuscht

Die starke Zunahme der Home-Office-Nutzung im Zuge der Corona-Krise beflügelt die schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Firma Logitech. Die Aktie kann diese Steilvorlage derzeit aber nicht nutzen und korrigiert nach der Veröffentlichung. 

Die Verkäufe von Tastaturen und Mäusen sowie die Nutzung von Videokonferenz sorgten bei Logitech für volle Kassen. Nach einem  weiteren Anstieg von Umsatz und Gewinn im zweiten (abgelaufenen) Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 hob das Unternehmen seine Prognose an. 

Demnach erwartet es eine Steigerung beim Umsatz von 35 bis 40 Prozent geben, statt wie bisher von 10 bis 13 Prozent. Der operative Gewinn soll zwischen 700 bis 725 Mio. Dollar liegen. Zuvor war von einer Spanne von 410 bis 425 Mio. Dollar ausgegangen worden. Logitech verdiente im zweiten Quartal 266,9 Mio. Dollar – fast vier Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz schnellte um drei Viertel auf 1,26 Mrd. Dollar hoch. 

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Logitech-Aktie legt den Rückwärtsgang ein

Die Aktie von Logitech hat nach dem guten Ergebnis einen Kurssprung mit Gap (s. Ellipse) hingelegt, aber keinen nachhaltigen Durchbruch erzielen können. Im Gegenteil, nun korrigiert der Titel recht stark und hat das Gap (s. Ellipse) fast wieder geschlossen. Eine größere Unterstützungszone aus der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und horizontaler Unterstützung befindet sich bei rund 70 Franken. Sollte sie getestet werden, wäre auch das Gap wieder geschlossen, was in der Technischen Analyse tendenziell positiv zu werten ist. 

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