HP verzeichnet Ergebniseinbruch

Mit durchwachsenen Zahlen beendet HP das Quartal. Der weltgrößte Computerhersteller veröffentlicht einen Ergebniseinbruch sowie einen Umsatzrückgang. Allerdings fällt letzterer geringer aus als von Marktexperten erwartet.

In Zeiten der Corona-Krise halten sich Verbraucher und Unternehmen mit Investitionen zwar zurück. Neue Computertechnik steht dennoch zumeist auf den Einkaufszetteln infolge der Trends zu Homeoffice und Homeschooling. Der weltgrößte Computerhersteller HP kann davon aber nur teilweise profitieren.

Im abgelaufenen Quartal etwa sackte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich ab. Den Angaben zufolge lag der Überschuss noch bei 734 Millionen Dollar. Vor Jahresfrist hatte HP noch einen Gewinn von 1,18 Milliarden Dollar veröffentlicht.

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Auch der Umsatz gab nach: Er verringerte sich um 2,1 Prozent auf 14,29 Milliarden Dollar. Allerdings fiel er damit besser aus als von den Analysten im Schnitt geschätzt. Die Marktexperten hatten mit 13,31 Milliarden Dollar gerechnet. HP war 2015 aus der Aufspaltung von Hewlett-Packard hervorgegangen. Daneben gibt es nun noch Hewlett Packard Enterprise (HPE), in dem Server- und Speicherdienste gebündelt sind. 

HP-Aktie mit False Break-out

Die Aktie von HP hat seit dem Corona-Tief im März einen leichten Aufwärtstrend hingelegt. Der Widerstand bei rund 19 Dollar wurde auch noch geknackt, allerdings nicht nachhaltig. Die Aktie fiel wieder unter das Ausbruchsniveau und ist dabei, das Gap (s. Ellipse) zu schließen. Der MACD (Momentum) kann leicht zulegen und stützt den Aktienkurs. 

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