Sixt sendet keinen Lichtblick – Aktie erholt sich dennoch

Die Reisebeschränkungen infolge der Coronavirus-Pandemie werden nach und nach zurückgefahren. Eine Belebung des Autovermietungsgeschäfts findet laut Sixt dadurch zwar statt, fällt aber deutlich schwächer aus als gedacht. Das hat Auswirkungen auf die Jahresprognosen des Unternehmens.

Sixt blickt äußerst skeptisch auf die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Zu tief sind die Spuren, die die Coronavirus-Pandemie und deren Begleitumstände in der Bilanz des größten Autovermieter Deutschlands hinterlassen hat. Für das erste Halbjahr meldet Sixt einen Verlust.

Laut vorläufigen Zahlen lag der operative Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2020 bei rund 711 Millionen Euro. Dabei fiel ein Verlust in Höhe von etwa 123 Millionen Euro an. Beide Werte entsprechen den Angaben zufolge in etwa den Erwartungen des Unternehmens. Den ausführlichen Halbjahresbericht will Sixt am 13. August veröffentlichen.

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Im Zuge der Covid-19-Pandemie traut sich Sixt aber keine genaue Prognose für 2020 zu: Eine zuverlässige Einschätzung der Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Sixt-Gruppe für die kommenden Monate sei nicht möglich, hieß es von Konzernseite. Daher könnten der Ausblick für 2020 und die Prognose für 2021 nicht aufrechterhalten werden. 

Sixt-Aktie erholt sich weiter

Dagegen hat die Aktie von Sixt zuletzt einen geradlinigen Weg nach oben beschritten und gehört seit einem Monat zu den besten Aktien im Kleinwerteindex SDAX. Der Aufwärtstrend seit März ist intakt, nun nähert sich die Aktie dem Hoch aus dem Juni bei rund 84 Euro an. Auch der MACD (Momentum) dreht nach oben und stützt die aktuelle Aufwärtsbewegung. Die nächste Unterstützung ist bei rund 70 Euro auszumachen. 

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