Maersk malt düsteres Branchenbild – Aktie am Boden

Der weltgrößte Reeder Maersk wartet mit einem Ergebnissprung zum Jahresauftakt auf. Der Umsatz geht aber leicht zurück und zeigt bereits die Folgend er Coronavirus-Pandemie für die Containerschifffahrt auf: Für das Gesamtjahr rechnet Vorstandschef Skou mit einem schrumpfenden Gesamtmarkt.

Maersk ist gut durch das erste Quartal gekommen. Die weltweit größte Reederei konnte eigenen Angaben zufolge das Betriebsergebnis deutlich steigern. Der Umsatz ging nur leicht zurück. Dennoch malt der Branchenprimus für die weltweite Containerschifffahrt in diesem Jahr ein düsteres Bild.

Laut Maersk schmupfte zum Jahresauftakt der Erlös im ersten Quartal leicht auf 9,57 Milliarden Dollar nach 9,59 Milliarden Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte dagegen um fast ein Viertel auf 1,52 Milliarden Dollar.

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Aufgrund der andauernden Coronavirus-Pandemie rechnet Maersk aber mit einem deutlichen Rückgang des weltweiten Containerhandels. „Da die weltweite Nachfrage weiterhin erheblich beeinflusst wird, erwarten wir für das zweite Quartal einen Rückgang des Volumens in allen Geschäftsbereichen, möglicherweise um bis zu 20 bis 25 Prozent“, sagte Vorstandschef Soren Skou. Er geht davon aus, dass die weltweite Containernachfrage in diesem Jahr zurückgehen wird. Bislang hatte Maersk ein Wachstum des Gesamtmarkts von ein bis drei Prozent prognostiziert. 

Aktie kann Widerstand nich knacken

Die Aktie konnte sich dennoch nach dem Kurssturz aufgrund der Corona-Krise nur leicht erholen und auch der Widerstand bei rund 7.000 DKK hat sich als hartnäckig erwiesen. Zuletzt pendelte die Aktie zwischen 7.000 DKK und dem Jahrestief bei rund 5.000 DKK. Der MACD (Momentum) hat zuletzt allerdings nachgelassen und signalisiert eine abnehmende Dynamik. Ein Test des Jahrestiefs erscheint wieder möglich.

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