Der Ölmarkt schreibt Geschichte – Short-Angriffe noch nicht ausgestanden

Am Ölmarkt ereignete sich gestern Historisches. Zum ersten Mal schloss der Ölpreis für nordamerikanischen Öl im negativen Bereich. Der WTI-Öl-Future für Mai verlor rund 56 Dollar und ging gestern bei rund minus 38 Dollar aus dem Handel. Damit gab der Öl-Future, der heute ausläuft, um mehr als 300 Prozent auf Tagesbasis nach. 

Die in der vergangenen Woche beschlossenen Förderkürzungen der OPEC, Russland und USA greifen noch nicht nachhaltig und die Ölläger füllen sich weiter, da auch die Nachfrage aufgrund der Corona-Krise derzeit sehr schwach ausfällt. Inzwischen wird versucht, das Öl auf Tankern zwischenzulagern, bis sich die Situation wieder entspannt hat. Doch die Mieten für solche Schiffe sind zuletzt deutlich gestiegen, was die Lagerkosten nach oben treibt und den Ölpreis fallen lässt. 

Die Situation bleibt angespannt, weshalb Anleger bereit sind, dafür zu zahlen, dass jemand ihnen das Öl abnimmt, um eine teure Lagerung zu vermeiden. Sollte das Tempo der Ölförderung nicht zeitnah gedrosselt werden, ist ein weiterer kräftiger Preisverfall im nächsten Öl-Future (Juni) möglich. Saudi-Arabien erwägt nun eine schnelle Produktionskürzung, um den Ölpreis zu stabilisieren. 

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Test der 20-Dollarmarke

Im Chart ist nicht die historisch einmalige Preisentwicklung des Mai-Futures zu sehen, sondern der Juni-Future (nun aktuelle front-month Future), der die Unterstützung bei rund 20 Dollar testet. Ein Bruch dieser Haltezone könnte einen erneuten Dammbruch auslösen, der MACD (Momentum) kippt bereits wieder leicht nach unten weg. Besserung verspricht erst ein Bruch des Widerstands bei rund 31 Dollar und oberhalb des Gaps (s. Ellipse) zwischen 35 und 40 Dollar. Diese Marken sind jedoch deutlich entfernt. 

An der Entwicklung des Ölpreises können Anleger einfach partizipieren. Mutige Anleger können sich gehebelt mit einem CFD kaufen engagieren und auch short gehen. Alternativ kann Investoren gefolgt werden, die Öl erfolgreich handeln.

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