China weckt Skepsis und Zuversicht bei Danone

Der Nahrungsmittelkonzern Danone, weltweit die Nummer eins auf dem Joghurt-Markt, schlägt im abgelaufenen Quartal die Umsatzerwartungen der Analysten. Dennoch fehlt es für das Gesamtjahr an Zuversicht. 2020 soll besser werden.

Der französische Danone-Konzern hat im abgelaufenen Quartal zwar die Umsatzerwartungen übertroffen, dennoch blickt er, was das Gesamtjahr betrifft, etwas skeptischer voraus. Nach Angaben des Nahrungsmittelunternehmens  betrug der Erlös im abgelaufenen dritten Quartal 6,42 Milliarden Euro. Das stellt einen Zuwachs zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum von drei Prozent dar. Analysten hatten 6,37 Milliarden Euro erwartet.

Als Wachstumstreiber erwies sich das Geschäft mit Babynahrung in China. Schwieriger gestaltete sich die Entwicklung der Wassersparte, wie Danone weiter mitteilte. Für das Gesamtjahr geht der Konzern nun von einem Umsatzplus von 2,5 bis 3,0 Prozent aus, nach bislang allerdings rund drei Prozent. Der Gegenwind, der schon im zweiten Quartal zu spüren gewesen sei, habe im dritten Quartal nicht nachgelassen, so die Danone-Führung. Die operative Marge soll 2019 aber weiter bei über 15 Prozent liegen.

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Aktie stark überverkauft

Trotz dieser Skepsis für das laufende Geschäftsjahr herrscht bei Danone Zuversicht, die für 2020 ausgegebenen Unternehmensziele zu erreichen. Angepeilt werden demnach eine operative Marge von über 16 Prozent und ein Umsatzwachstum von vier bis Prozent. Dennoch zeigten sich Anleger enttäuscht und die Aktie fiel deutlich ab. Der mittelfristige Aufwärtstrend wurde bereits zuvor schon gebrochen, doch nun wird die wichtige Unterstützung bei rund 73 Euro getestet. Der MACD (Momentum) zeigt schon länger, dass es an Dynamik fehlt und signalisiert aktuell eine stark überverkaufte charttechnische Marktsituation. Die nächste Unterstützung liegt bei knapp 70 Euro.

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