Bouygues profitiert vom Mobilfunkgeschäft – Aktie bricht aus

TV, Bau, Telekom: Der französische Bouygues-Konzern ist breit aufgestellt. Das zahlt sich im ersten Halbjahr aus. Das Betriebsergebnis klettert deutlich, auch der Umsatz legt zu. Nur unterm Strich lief es vor einem Jahr besser.

Dank eines starken Geschäfts seiner Telekom-Sparte hat der Mischkonzern Bouygues einen Gewinnsprung im ersten Halbjahr erzielt. Nach Angaben der Franzosen schnellte das Betriebsergebnis um 36 Prozent auf 453 Millionen Euro in die Höhe. Dieser Zuwachs übertraf zudem die Analystenerwartungen.

Unterm Strich verzeichnete der Konzern aber im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2018 einen Gewinnrückgang. Mit 225 Millionen Euro lag das Nettoergebnis fast 15 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzern reagierte und teilte mit, wieder profitabler werden zu wollen.

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Aktie verlässt Abwärtstrend

Der Umsatz kletterte laut Bouygues indes um 11 Prozent auf 17,45 Milliarden Euro. Erlöstreiber war dabei die Mobilfunksparte mit einem Zuwachs von 14 Prozent. Der Konzern konnte im ersten Halbjahr rund 280.000 neue Mobilfunkkunden gewinnen. Auch im Baugeschäft mischt der Konzern kräftig mit. Der Auftragsbestand belief sich Ende Juni auf fast 34 Milliarden Euro, davon entfielen 14,5 Milliarden Euro auf dem Heimatmarkt Frankreich.

Die Aktie hat sich zuletzt ebenfalls erfreulich entwickelt und ist aus dem mittelfristigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Der nächste Widerstand liegt bei knapp über 35 Euro. Unterstützt wird die aktuelle Entwicklung durch einen steigenden MACD (Momentum). Auch die 200-Tagelinie (rot) bei etwas mehr als 32 Euro konnte geknackt werden.

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