Bekommen Tesla und BYD die Kurve?

Bei Tesla steht nächste Woche das jüngste Quartalsergebnis an und es könnte nach letzten Absatzschwierigkeiten schwach ausfallen. Auch der chinesische Konkurrent BYD hat Probleme seine E-Autos abzusetzen. Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer.

In dramatischen Worten hat Tesla-Chef Elon Musk bereits vor einem schwierigen ersten Quartal gewarnt. Ein Gewinn im ersten Quartal sei unwahrscheinlich, im zweiten Quartal könnte man es in die Gewinnzone schaffen. Tatsächlich erwartet der Markt für kommenden Mittwoch, wenn die Zahlen nach US-Börsenschluss vorgestellt werden, einen Verlust von 0,87 USD je Aktie. Allerdings weicht die Flüsterschätzung erheblich davon ab und geht sogar von einem kleinen Gewinn von 0,13 USD je Aktie für Tesla aus. Beim Umsatz wird trotz der Lieferprobleme mit einer Steigerung auf 5,5 Mrd. Dollar gerechnet, von 3,4 Mrd. USD im Vorjahresquartal.

Darüber hinaus wird natürlich auch der Ausblick relevant sein, aber nicht nur. Auf Fragen, wie sich etwa die Absatzprobleme auf die Verkaufspreise und Gewinnmarge ausgewirkt haben oder wie viel Cash Tesla noch verbrennt beziehungsweise wie man die Absatzprobleme in den Griff bekommen will, werden Anleger Antworten bekommen wollen. Außerdem wird es aufschlussreich sein, wie es um die Cash-Reserven und die Liquidität steht, nachdem der High-End E-Autobauers eine 920 Millionen Dollar-Anleihe im März tilgen musste.

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Konkurrenz nimmt zu

Für Spannung ist am Mittwoch also gesorgt, nicht zuletzt weil auch die Konkurrenz immer härter wird. Nicht nur traditionelle Autobauer verstärken ihre Bemühungen auf dem E-Automarkt, sondern auch die chinesische Konkurrenz, etwa BYD (Build your Dreams). In China könnte sich die Zukunft von Tesla entscheiden. Denn das Reich der Mitte ist der Topabsatzmarkt für Elektroautomobile. Der Branchenverband China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) prognostiziert für das laufende Jahr einen Anstieg der Verkäufe auf dem heimischen Markt von 1,3 auf 1,6 Millionen E-Fahrzeuge. Das sollte auch die chinesischen Autokonzerne wie etwa BYD pushen.

März liefert Lichtblick

Bei der Nummer eins auf dem chinesischen E-Automarkt, zu dessen Aktionären auch Starinvestor Warren Buffett gehört, gab es zuletzt aber auch Probleme: Nach vorläufigen Zahlen des Unternehmens wurden im ersten Quartal 2019 lediglich 117.578 Fahrzeuge abgesetzt – ein Rückgang von rund 30 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2018. Damals lag der Anteil der reinen Elektro- und Hybrid-Modelle bei rund 40 Prozent des Gesamtabsatzes. Dass in der BYD-Aktie aber Fantasie steckt, beweist der Anstieg der vergangenen Tage. Die März-Verkaufszahlen führen Marktexperten als Grund an: Die Verkäufe lagen rund fünf Prozent über denen des Vorjahresmonats.

Erfreulich war zuletzt bei beiden Automobilwerten die Aktienkursentwicklung, die nach oben tendierte. Während BYD sich der oberen Begrenzung des mittelfristigen Seitwärtstrends annähert, hat Tesla sich von der unteren Begrenzung des langfristigen Seitwärtrends gelöst und tendiert kurzfristig nach oben. In den vergangenen 12 Monaten hat Tesla ein Plus von 5 Prozent geschafft, im gleichen Zeitraum hat allerdings der S&P 500 eine Performance von knapp 20 Prozent hingelegt. Die nächste Widerstände liegen bei knapp 280 und rund 295 Dollar, an der zuletzt genannten Hürde ist die Aktie bereits zwei Mal in diesem Jahr gescheitert.

Visionen wieder gefragt

Vielleicht können besser als erwartete Quartalszahlen plus eine sich bessernde finanzielle Situation samt positivem Ausblick der Aktie neuen Schwung verleihen. Allerdings waren die Quartalszahlen nicht immer ein guter Katalysator für eine solche Entwicklung. Seit dem Frühjahr 2017 gab es in fünf von acht Fällen nämlich eine negative Aktienkursentwicklung direkt nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse am darauffolgenden Handelstag. Die Hoffnungen für Kurssteigerungen liegen daher auf einem Event, das zwei Tage nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen stattfinden wird: dem Investorentag, bei dem Tesla über die Entwicklung in seiner Sparte „Autonomes Fahren“ informieren wird. Bei solchen Events hat es Musk immer wieder geschafft, Investoren von seinen Visionen zu überzeugen – auch diesmal?

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