Daimler und BMW – gemeinsam mit Vollgas in die Zukunft


Die Autoindustrie ist im größten Umbruch ihrer Geschichte. Das stellt die deutschen Hersteller vor erhebliche Herausforderungen, während sie gleichzeitig den Kampf mit dem führenden E-Autobauer Tesla aufnehmen. Dafür kooperieren die Erzrivalen BMW und Daimler sogar zusammen.

Die Aktien von Daimler und BMW sind seit einigen Wochen auf Erholungskurs. Viele Investoren sind zuversichtlich, dass er weitergehen könnte, immerhin gab es zuletzt ein paar gute Nachrichten für die Autobauer. Allerdings sollten auch ein paar Risiken im Auge behalten werden.

Für Rückenwind bei den Papieren der Autohersteller haben zuletzt deutliche Fortschritte im Handelskrieg zwischen den USA und China gesorgt. Damit hellen sich die Perspektiven für die chinesische Wirtschaft auf. Das sind gute Nachrichten nicht nur für den dortigen Automarkt, der in den vergangenen Monaten zusehends geschrumpft war, sondern auch für die deutschen Pkw-Hersteller, ist doch für sie China neben den USA zum wichtigsten Absatzmarkt geworden.

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Daimler prognostiziert Margenrückgang

Die jüngsten Unternehmensergebnisse der deutschen Autobauer waren allerdings durchwachsen. So waren Investoren vom Ausblick von Daimler alles andere als begeistert. Im vergangenen Jahr war die Umsatzrendite von Mercedes-Benz Cars von 9,4 Prozent auf 7,8 Prozent gesunken. Der scheidende Vorstandschef Dieter Zetsche, der bei der Hauptversammlung im Mai sein Amt an seinen Nachfolger Ola Källenius übergibt, stellt für das laufende Jahr eine Marge von lediglich sechs bis acht Prozent in Aussicht.

„Mit der Prognose für Mercedes-Benz Cars… liegen wir unter unseren langfristigen Zielrenditen. Damit können und wollen wir nicht zufrieden sein. Deshalb haben wir begonnen, umfassende Gegenmaßnahmen zu erarbeiten. Unser Anspruch ist, bis 2021 wieder in unseren angestrebten Renditekorridor von acht bis zehn Prozent zu kommen“, sagte Zetsche.

Der weltgrößte Premiumhersteller muss kräftig in die Entwicklung von Elektroautos und von autonomen Fahrzeugen investieren, was erheblich auf die Profitabilität drückt. Der Konzern steckt 2019 und 2020 insgesamt mehr als 18 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung, während sich die Investitionen in Sachanlagen auf insgesamt knapp 15 Mrd. Euro belaufen sollen.

Insbesondere für Daimler könnte es zum Problem werden, sollte sich die US-Wirtschaft in den nächsten Quartalen deutlich abkühlen. Das wäre nicht nur schlecht für die Pkw-, sondern gerade auch für die Lkw-Sparte Daimler Trucks mit der US-Tochter Freightliner, die der Branchenprimus auf dem nordamerikanischen Markt ist. Daimler hat im Jahr 2018 Umsätze von umgerechnet 41,2 Mrd. Euro in den USA erzielt. Das sind 24,6 Prozent der Konzernerlöse, womit die USA der mit weitem Abstand wichtigste Markt für Daimler ist. Hingegen entfallen umgerechnet 19,8 Mrd. Euro auf China.

Daimler und BMW starten gemeinsamen Mobilitätsdienstleister

Wegen des sehr herausfordernden Geschäftsumfelds, insbesondere bei E-Automobilen, arbeiten Daimler und BMW zusammen. So haben die beiden Unternehmen einen gemeinsamen Mobilitätsdienstleister gestartet, der mehr als 60 Mio. aktive Nutzer hat. Gleichzeitig werden die Konzerne insgesamt eine Mrd. Euro in den Bereich investieren, um die Angebote auszubauen und zu verzahnen.

„Wir haben mit unseren Mobilitätsangeboten eine starke Kundenbasis aufgebaut. Nun gehen wir den nächsten strategischen Schritt. Wir bündeln die Kräfte und das Know-how von 14 erfolgreichen Marken und investieren mehr als eine Milliarde Euro in einen neuen Player im schnell wachsenden Markt der urbanen Mobilität“, sagte Zetsche.

In einem ersten Schritt geht es vor allem um die Themen Carsharing und Ride-Hailing. Carsharing bedeutet, dass Menschen Fahrzeuge nicht kaufen, sondern gemeinsam nutzen. Das Angebot von Daimler und BMW dürfte sich in den nächsten Jahren stark steigender Nachfrage erfreuen, gerade in den Städten.

Zunehmender Beliebtheit dürfte sich zudem das Thema Ride-Hailing erfreuen, wie das Beispiel Uber klar zeigt. Dabei buchen Nutzer über verschiedene App-Anbieter eine private Mitfahrgelegenheit. Beim Ride-Hailing können sich Fahrgäste die Kosten mit einem Mitfahrer teilen, was dieses Angebot attraktiv macht.

Investoren warten nun gespannt auf den 20. März, wenn BMW den Geschäftsbericht und den Ausblick für 2019 vorlegt. Vorstandschef Harald Krüger rechnet mit einem leichten Absatzplus. Dabei will der Konzern auf dem chinesischen Markt „solide“ wachsen, was bei den Bayern ein Plus von fünf bis zehn Prozent bedeutet.

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